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1. Monatsupdate – Die ersten zwei Wochen mit meiner Gastfamilie

1. Monatsupdate – Die ersten zwei Wochen mit meiner Gastfamilie

1. Monatsupdate - Die ersten zwei Wochen mit meiner Gastfamilie

Mein 1. Monatsupdate: Das bedeutet, dass ich die ersten zwei Wochen mit meiner Gastfamilie verbracht habe und nun einen guten ersten Eindruck von meinem Leben hier habe. Komplett eingelebt habe ich mich natürlich noch nicht, dazu fehlt einfach die Routine.

 

 

Die erste Woche

Ich durfte an einem Samstag aus meiner Quarantäne raus. Also hat mich meine Gastmama morgens abgeholt, damit wir zusammen auf den Wochenmarkt und in den Supermarkt einkaufen gehen können. Danach hat sie mich noch auf einen Tea Latte bei Starbucks eingeladen (ich gehe zwar nicht so oft zu Starbucks aber hin und wieder finde ich es auch lecker). Danach sind wir heim und die Kids haben mir das Haus gezeigt. Zum Essen gab es dann Nachos, die sooo lecker waren, dass ich echt viel gegessen habe! Am selben Tag habe ich auch gleich die Großeltern kennengelernt, mit ihnen haben wir dann noch zu Abend gegessen. Sie waren dann auch bei der Movie Night dabei (es gab sooooo viele Snacks… Popcorn, Mini Donuts, Süßigkeiten……… einfach alles!).

Am zweiten Tag bin ich gleich mit meinem Ältesten und meinem Gastpapa in einen Hochseilgarten, da meine Gastmama meinte, dass das nach zwei Wochen Quarantäne wohl angenehm sein muss, sich ein bisschen zu bewegen xD

Ich bin ein echter Schisser was Hochseilgärten angeht (irgendwie mag ich es nicht, mein Leben einem kleinen, dünnen Seil azuvertrauen, aber andererseits zeigt die Statistik, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Seil bei mir reißt, sehr gering ist). Aber irgendwie war ich an dem Tag so happy – und ja, vermutlich wollte ich mir und meinem Hostkid etwas beweisen – dass ich kurzerhand einfach von dem Freefall-Tower gesprungen bin. 

 

Auf dem Heimweg haben wir noch Timbits mitgenommen – wer Timbits nicht kennt: Kulturlücke! Scherz, kannte ich bevor ich herkam auch nicht. Allerdings sind sie hier super beliebt (vor allem bei Kindern) und laut meinem Hostdad muss man sie einfach probiert haben. Timbits sind einfach quasi die Donut-Löcher, egal ob mit Puderzucker, gefüllt mit Marmelade oder mit Pumpkin Spice Geschmacksrichtung – sie schmecken himmlisch und sind echt günstig. 

 

 

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In der ersten Woche ging es auch direkt schon zum Elk Island National Park zum Bisons sehen. Ohne Witz – irgendwie bin ich froh, dass es die in Deutschland nicht in der freien Natur gibt. Denn sie sind riesig und mit ihnen würde ich mich nicht anlegen wollen.

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Die Kids hatten dann auch schon ihren ersten Schultag und somit waren morgens nur zwei Kids zu Hause. Außerdem hatte sich mein Hostdad lieberweise zwei Wochen freigenommen, damit er mir ein bisschen unter die Arme greifen und mir die Routine etc zeigen kann. 

Also hat er eines morgens beschlossen dass er mich in die West Edmonton Mall mitnimmt und sie mir “ein bisschen” zeigt”. Naja, nach einem Rundgang hatte ich dann auch schon 8000 Schritte gemacht. Es ist nämlich die größte Mall Nordamerikas und hat unter anderem eine Eishockey-Halle, ein Wellenschwimmbad, einen Minigolfplatz, ein riesiges Piratenschiff und einen Freizeitpark. Und da es dort auch einen Laden nur für Zimtschnecken gibt, mussten da auch gleich welche mit.

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Ich hatte dann ein paar Mal die Kleinen ganz alleine, während der Papa in der Stadt etwas erledigt hat, aber die meiste Zeit war er da um ein wenig zu helfen. Ich habe mir also ein wenig angeschaut, was die Kids so zum Frühstück/Lunch/Snack haben und wie so der Tagesablauf aussieht. Auch war es mir einfach wichtig die Kids erst einmal kennenzulernen und mich gut mit ihnen zu verstehen.

Die zweite Woche

Am Wochenende bin ich mit meiner Hostmum ein wenig einkaufen gegangen, weil ich einen Planer kaufen wollte und außerdem ein Duschgel brauchte, da ich nur eins aus Dtld dabei hatte und ich das in den zwei Wochen Quarantäne schon gut aufgebraucht hatte. Da wir einiges vorhatten und nicht zum Mittagessen zu Hause gewesen wären, hat sie mich auf einen Burger, Poutine und einen Milkshake eingeladen (retrospektiv gesehen hätte ein Burger auch gereicht xD).

Am Sonntag habe ich mich mit der lieben Annie getroffen und bin mit ihr in die West Edmonton Mall, da sie das bei ihrem ersten Ausflug nach Edmonton definitiv sehen musste! Danach sind wir zum WalMart und haben uns gleich mit kanadischen/amerikanischen Süßigkeiten eingedeckt. Mein Highlight waren definitiv die Oreos mit Zimtschnecken-Geschmack und das Apple-Cinnamon-Porridge.

 

Das sind sie berühmt berüchtigten Timbits - Natürlich von Tim Hortons!

Ansonsten war die zweite Woche ziemlich unspektakulär, ich habe viel mit den Kids gespielt, endlich eine Wäsche gewaschen und auch ENDLICH meine Koffer fertig ausgepackt. Ja, ich war einfach abends immer zu müde um noch irgendetwas zu machen. 

Ich habe die “freie Zeit” einfach ausgenutzt, um mit meinen Lieben in Deutschland zu skypen/telefonieren und ihnen zu erzählen wie es mir so geht und was ich hier so alles erlebe. Das coolste war, dass ich ein Päckchen mit deutschen Süßigkeiten und ein paar anderen Kleinigkeiten von meinem Freund bekommen habe und es nur zwei Wochen gebraucht hat 🙂 

Nächste Woche arbeite ich dann das erste Mal wirklich alleine und hoffe, dass alles gut klappen wird.

Falls ihr noch irgendwelche Fragen oder so habt, schreibt sie einfach super gerne in die Kommentare, ich antworte dann so schnell wie möglich. Wer gerne mehr Bilder oder kleine Eindrücke hätte, kann mir auch gerne auf Instagram folgen.

 

Bis bald,

Charlotte

Ihr wollt wissen wie meine 2 Wochen Quarantäne so waren?

Alles über meine “Routine” während der Quarantäne und wie ich die 14 Tage alleine in einer Wohnung überstanden habe gibt es in meinem letzten Blogbeitrag.

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