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Noch knapp 3 Tage – Wie sich meine Pläne aufgrund von COVID-19 verändert haben

Noch knapp 3 Tage – Wie sich meine Pläne aufgrund von COVID-19 verändert haben

“When things do not go your way, remember that every challenge — every adversity — contains within it the seeds of opportunity and growth.” ― Roy T. Bennett

Als ich nach der Beantragung der zweiten Staatsbürgerschaft, der Wartezeit auf die Öffnung des neuen Visa-Pools und schlussendlich der Verlängerung meines Arbeitsvertrags dachte, das Leben könne mir nicht noch mehr Steine (oder Felsen??) in den Weg legen, kam das Corona-Virus. Wie ich auch diese Herausforderung meistere, um ein Stückchen näher an mein Ziel zu kommen, könnt ihr hier lesen. 

Geplant war, dass ich am 22.05.2020 um 14.30 Uhr meinen Flug nach Kanada antrete. Alles war schon organisiert. Der Flug war gebucht, mein Visum bestätigt und auch meine Auslandskrankenversicherung hatte ich schon ausgesucht. 

Seit im März die Reisewarnung ausgesprochen wurde war klar, dass ein Start im Mai so gut wie unmöglich sein würde. Als die kanadische Regierung kurze Zeit später die Einreise nur noch für kanadische Staatsangehörige und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus genehmigte, war meine Hoffnung auf einen baldigen Start zerstört. Zwar wurden kurz danach Ausnahmen für internationale Studenten und sogenannte “Temporary Foreign Workers” gemacht, aber ein Au-Pair Aufenthalt fiel in keine der beiden Kategorien. 

 

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Im April wurde – meinen Erwartungen entsprechend – der Flug für den 22.05 von der Fluggesellschaft abgesagt. Zum Glück konnte man kostenfrei stornieren und ich erhielt einen Gutschein über den von mir gezahlten Betrag. Ob ich diesen allerdings jemals einlösen kann ist fraglich. 

So wie viele andere musste ich umplanen. Meine Gastfamilie hatte zum Glück bereits eine Lösung bis September gefunden und hat mir nicht abgesagt. Dadurch hatte ich das Glück, dass ich mich auf andere Probleme konzentrieren konnte. Beispielsweise das Problem, dass meine Versicherung während einer Reisewarnung keine neuen Versicherungen verkaufen darf.  

 

Am 08. Mai kam die super Nachricht, dass alle Teilnehmer des “IEC (International Experience Canada)” Programms wieder einreisen dürfen, solange sie eine Krankenversicherung (die die COVID-19 Tests und Behandlung im Falle einer Erkrankung übernimmt) und einen Correspondence-Letter haben. Letzteres habe ich zum Glück ja bereits im Februar bekommen, fehlt nur noch die Versicherung. Aufgrund der Reisewarnung kann ich mich mit dem Thema Versicherung aber erst am 14. Juni auseinandersetzen. 

Da ich bis dahin aber nicht nur tatenlos zu Hause sitzen und Däumchen drehen wollte, habe ich beschlossen, für ein paar Monate eine Familie in Deutschland zu suchen, die die Hilfe gerade gut gebrauchen kann. Da ich mir nicht anders zu helfen wusste, habe ich auch in diesem Fall auf http://aupairworld.com nach einer Familie gesucht. Dies ging dann auch ziemlich schnell. Nach ein paar Anläufen habe ich eine super Familie mit 2 Kindern gefunden, die in Frankfurt wohnt und auch bereit ist, mich nur für 2 Monate aufzunehmen. 

Deshalb wird es in den nächsten 2 Monaten Updates aus meinem Alltag als “Au-Pair” in Deutschland geben. Falls ihr Fragen dazu habt oder in einer ähnlichen Situation steckt, schreibt es doch einfach in die Kommentare. 


Liebe Grüße und bis bald, 

Charlotte

Remember, you only have to succeed the last time.
Brian Tracy

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